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Schutz vor willkürlicher Betreibung

Der Betreibungsauszug entspricht quasi der weissen Weste in Finanzangelegenheiten: Wer einen leeren Betreibungsauszug vorweisen kann, ist auf Wohnungssuche, bei Leasingplänen oder Kreditanträgen im Vorteil. Auch Arbeitgeber verlangen immer öfters einen Betreibungsauszug, bevor sie eine Person einstellen.

Ärgerlich wird ein Eintrag vor allem dann, wenn er unrechtmässig ist. Etwa, um der betriebenen Person zu schaden oder wenn eine falsche Person an einer falschen Adresse betrieben wird. Bereits bisher konnten sich Betroffene mittels Beschwerde oder einer negativen Feststellungsklage gegen die Schikane wehren. Dies war aber stets mit Gerichts- und Anwaltskosten verbunden.

Mit der seit dem 1. Januar in Kraft getretenen Revision des Schuldbetreibungs- und Konkursgesetzes erhalten unrechtmässig Betriebene eine einfachere Möglichkeit, Einspruch zu erheben: Sie können ein Gesuch um Nichtbekanntgabe einer Betreibung an Dritte stellen.

Personen, die zu Unrecht betrieben worden sind, werden damit besser geschützt. Denn in solchen Fällen kann ein Gläubiger in der Regel keine Beweise für seine Forderungen vorlegen.

Auszug aus der Luzerner Zeitung vom 19. Februar 2019

Sandra Frauchiger

Mit der Gründung der FS Beratung & Treuhand GmbH im Jahr 2013 hat sich Sandra Frauchiger auf das Coaching von Personen im Bereich Finanzbuchhaltung und Rechnungswesen und die Tätigkeit als Erwachsenenbildnerin fokussiert. Mit dem Fachausweis 'Ausbildnerin mit eidg. Fachausweis' hat sie 2017 ihr professionelles Profil weiter ergänzt. Seit 2018 erstellt Sie online-Lehrmittel und hat sich umfangreich in das neue Thema eingearbeitet. Sie unterstützt Schulen in der Umsetzung von digitalen Lehrmitteln. Die Grundlage für diesen breiten beruflichen Hintergrund bildet die Ausbildung zur Betriebswirtschafterin HF und die Expertenausbildung zur dipl. Wirtschaftsprüferin mit langjähriger Tätigkeit als Bankenmitarbeiterin, Unternehmensberaterin, Leiterin Rechnungswesen und Wirtschaftsprüferin.

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